Die Story der Band

Ab etwa 1995 fanden sich nach und nach Strat Ed, Sven, Jens, Michael, und Andreas zusammen, um Mittwochabends gemütlich bei Bier und Zigaretten im Keller von Strat Ed alte Songs von Clapton, CCR u.a. zunächst auf 5! Gitarren unplugged zu schrammeln. Fast alle hatten so in etwa den gleichen musikalischen Hintergrund (...irgendwann mal in einer Combo Musik gemacht...). Nachdem der gesamte Kanon der akustischen Covermusik abgespielt war, blieben Ambitionen nicht aus, die Stücke auch in einer "verstärkten" Variante einzuspielen. Kurzum, Ende 2000 wurde ein Übungsraum in einem Bunker gemietet, das zu Hause eingestaubte Equipment wurde reanimiert und umfangreich erweitert. Hier und da ein paar kleine, personelle Veränderungen, aus Die Jungs wurde Past Tense, aber der Mittwochabend blieb uns erhalten...!!!
Der Rest ist bekannte Geschichte....
Die Musiker
Michael Frauendorf
"Marshall-Mick"
Gitarre & Backgroundgesang
Zum Gitarristendarsein kam ich durch ein Erlebnis der besonderen Art:
Auf einem Schulfest 1977 in Hamburg, Fraenkelstrasse, spielte die Hard-Rock-Band Trust mit dem charismatischen Gitarristen Nico. Nach dem Gig schwärmte mein damaliges sugar babe: "Oh, der Nico, das ist ein Star !" Etwas betrübt und irritiert habe ich mich dann gleich in der Schule für den Leistungskurs "Gitarre" angemeldet um die Chancengleichheit zu wahren.
Durch diesen Kurs bei Meister Schwentker wurde mit "Wish you were here" von Pink Floyd und "Lucy in the Sky with Diamond" von den Beatles mein musikalischer Grundstein gelegt.
Es folgte 1980 die Mitbegründung der Schülerband .Egostein die bei diversen Gigs eigenen lokal geprägten Deutschrock (u.a. "Du wohnst hier anonym in diesem Siedlungsungetüm","Keine Spur von Glück") im Stile der damaligen Zeit - Neue Deutsche Welle - präsentierte.
Foto: 1983 mit .EgoStein bewaffnet mit einer Ibanez Musician MC-300 (BJ 1977), die mit ihren Super 88 Pickups, den 2 Tri-Soundschaltern, dem durchgehenden Hals und dem Mahagonibody zum Les Paul Killer avancierte. Die alten Kameraden rocken heute z.T. bei Who´s dad und Nowhere Fast ):

Nach dem Ausscheiden bei .Egostein 1985 (die später in Second Coming umbenannt wurden) klampfte ich bei der Hardrock-Formation Emotion Train mit. Darüber hinaus verfolgte ich noch einige kleinere Bandprojekte, die aber letztendlich alle irgendwie im Sande verliefen.
Schließlich habe ich 1990 die komplette Ausrüstung verkauft um dann 1993 doch wieder "für den Heimbedarf" eine Gitarre (Fernandes Strat - The Revival R8- Nachfolger der RST-70 - im Katalog von 1986) und einen Verstärker (Marshall Valvestate 8080) zu kaufen. 1998 kam dann eine alte Ibanez V300 Akustik BJ 1977 (im Katalog von 1979) hinzu, um bei der Altherrenschrammeltruppe Die Jungs am Mittwochabend gemütlich Stücke von Clapton und Consorten unplugged zu covern. Hieraus entstand dann ab 2001 die elektrifizierte Formation Past Tense.
Seitdem ist es erheblich lauter, teurer, aber auch aufregender geworden !
Thanks to Rita (siehe oben).....
Gearlist:
Sven "Tele-Hildi"Hildebrand
String Assassing & Vocal Acrobatics
Seit dem 10. Lebensjahr bekennender STATUS QUO – Fan.
Kurz danach 1. Gitarre (Wandergitarre, Modell `Neckermann´, eingetretene Decke, im Wald gefunden !) Ein paar Nägel, etwas Leim, Hilfe vom grossen Bruder – und schon steppte die Luzzi ! (...kleinen Dank auch an Peter Bursch !). Autodidaktisches Training (`Learning by doing´), mit 13 erste E-Gitarre
(LUXOR `Les Paul Custom´, schwarz,…na,ja !). Üben, üben,üben...(auch vorm Spiegel !). Mit 16 erstes Bandprojekt (Schülerband : CAOUTCHOUC; Gummirock aus Meiendorf !), und Gitarre gewechselt:
LUXOR weg – IBANEZ `Les Paul Standard´ Super `70, Bj. 76 her (noch im Besitz - echt Vintage !). Mit 18 nix mehr Band – ca. 5 Jahre Abstinenz.
Dann 1. Westerngitarre (MARINA, Modell:`Billig´ !) und intensivstes Unplugging. 2. Westerngitarre (IBANEZ M-340 Artwood) und erste Treffen bei Strat Ed im Keller (siehe Bandgeschichte !). Inzwischen wurde die Instrumentensammlung stetig erweitert:
- YAMAHA, F 312, 12-String
- LEYANDA (by HOHNER) Konzertgitarre
- HÖFNER Gartenlaubengitarre (alt, eingeschrammelt & vom Flohmarkt)
- SQUIRE Tele Affinity (Mittlerweile Zaungrün lasiert, mit Loch und `gepimpt´ !!! `schönen Gruss an Francis Rossi !)
- FENDER Stratacustic, schwarz
- FENDER Telecaster, Lite Ash, natur
Seit dem 1. Bandprojekt aus den `80ern, wird ein PEAVEY Artist 240, Bj.74 Röhrenamp gehegt & gepflegt. Viel später kam noch ein ZOOM 505Ⅱ-Bodentreter dazu. Und weil sich sonst keiner traut, und es auch keinem zuzutrauen ist, muss Hildi auch noch seine Stimmbänder über ein SHURE SM 58 ruinieren.
Seit dem Einzug mit den JUNGS in den Bunker hat sich der grosse Kindertraum von der eigenen Rockband erfüllt.`...what you get, is what you want´ !!!
...keep on rockin´ & let the good times roll !!!
Jens "Rumtreiber" Willraht
Schlagzeug & Gesang
Tja Drummer, Chance vertan! Der Rumtreiber bleibt! Aber fangen wir ruhig vorn an:
Ende 1963: Vehementes Trommeln mit Händen und Füßen gegen die Bauchdecke meiner Mom (von innen). Also wenn das man keine wegweisenden Roots sind.
1980 Erste Schlagzeug-Schritte in der Schülerband (Gott! Wir hatten keinen Band-Namen). Erster Gig: Proud Mary auf der Abschlussfeier der Handelsschule.
Irgendwann so um 1983 Gründung der Band Urgent Press. Eigentlich wollte ich Schlagzeug spielen, man ließ mich aber nicht. So blieben die Lyrics, die Percussions und die backing vocals für mich. Das war 'ne geile Zeit: Demo-Aufnahmen in den Cameleon Studios und im Chateau du Pape (Felix DeLuxe), Auftritte im LOGO. Wir waren die ganz Großen!
Urgent Press wurde dann Geschichte und es blieb die Freundschaft mit Aykut Sel, der für Past Tense immer den besten Sound schraubt! Dank hierfür an Dich, Ben!
Es ging erst so um 1998 mit einem Lagerfeuerabend und Klampfen-Mucke mit Svenni weiter. Gebrauchte Akustikgitarre gekauft, von Aykut ein paar Akkorde gelernt. Seit dem reicht es für's Mitschrammeln. Eben dieses führte mich in den Party-Keller von Strat Ed.
Im Jahr 2000 kauften wir alle zusammen ein Schlagzeug und probierten, ob es auch "verstärkt" läuft. Es lief, die anderen wurden ausgezahlt und so besaß ich meine erste Trommel (keine Blechtrommel, aber wachsen tu ich auch nicht mehr…), die seitdem nicht nur neu lackiert, sondern auch ständig erweitert wurde.
Seither zeichne ich für einen bodenständigen Rhythmus verantwortlich, vergolde Svennis Frontgesang mit meinen Harmony Vocals, und ertrage Schlagzeugerwitze von Seiten der "Musiker".
Equipment:
- Pearl Trommeln
- Yamaha-Snare(14" x 7"- Schnellkochtopf, mein ganzer Stolz)
- Paiste Becken
- Baumharz für die Finger
Influenced by:
- Liberty DeVitto(Billy Joel)
- Max Weinberg(Bruce Springsteen & The E-Street Band)
- Bill Gibson (Huey Lewis & The News)
- David Teegarden(Bob Seger & The Silver Bullet Band)
Best Boys:
- Bruce Hornsby
- Willy DeVille
- Edo Zanki
Wolfgang "Tieftonwolle" Ludwig von Bargen
Viersaiter-Zupfer (seit 5. November 2005)

Favorite Band: Queen
Favorite Bassist: Billy Sheehan
Favorite Drummer: Mike Portnoy
Favorite Guitarist: Steve Vai
Favorite Singer: John Cougar Mellencamp
Favorite Song: Somebody To Love
Vernachlässigen wir den Blockflötenunterricht in der Grundschule, so ist Wolfgang mit dreizehn Jahren zur Musik gekommen. Zunächst gab er sich vier Jahre den Keyboards und parallel zwei Jahre der elektrischen Gitarre hin, bis er mit zarten achtzehn Lenzen endlich zum Bass fand.
Seine erste nennenswerte Band war Die Leeren Bierdosen (kurz: DLB), die sich später in Breitheim umbenannt hat. Hier zupfte Wolfgang den Punkrockbass vom Mai 1992 bis Juni 1998. In dieser Zeit gastierten Die Leeren Bierdosen beim Stadtteilfest Hamburg-Mümmelmannsberg, in der Zinnschmelze, beim Open Air-Festival Kiesgrube Müssen (Herzogtum Lauenburg), im Cafe Wahnsinn (hamburger Schanzenviertel) & im LOGO.

Die Leeren Bierdosen im November 1995
Wolfgang spielt
- einen Fenix Fretless-Jazzbass (mit D'Addario ECB81 Regular Light Gauge Chromes Flat Wound-Saiten),
- einen Cort GS-AXE-2-Bass (mit D'Addario XL Nickel Wound-Saíten),
- einen Ibanez AEB10E-DVS-Akustikbass (mit D'Addario EXP-Saiten) und
- einen Aria Pro II FB-PJ Bass (mit elites 35 55 75 95-Saiten)
- einen Ashdown Engineering Bass Amplification MAG 600H EVO II Head mit
- einer FMC 410 PRO L Bassbox.
Der ständige Pedal-Train besteht aus
- einem Harley Benton BLM-I-Bass Limiter,
- einem ZOOM 506 II Bass-Effekt-Prozessor und
- einem Behringer V-Tone
Bass BDI 21-Bass Amp Modeler/Direct Recording Preamp/DI Box
- ein BOSS BF-2: Flanger-Bodeneffektgerät,
- ein Washburn Blues Overdrive Pedal und/oder
- ein Washburn Soloist Distortion Pedal.
Andreas Hartmann
Bass (bis 5. November 2005)
Strat Ed
Gitarre (bis 6. Juni 2002)
Auslöser war der Kinofilm "The song remains the same" von Led Zeppelin den ich mit ca. 13 Jahren gesehen habe. Dieses Konzert eröffnete mir eine neue Welt, dazu passte die Lebensphase des Teenagers mit all seinen Höhen und Tiefen, und der Blues.
Dann kam der Kracher in Form eines Goldenen Albums, einer Band, das Aufnahmen eines Konzertes in Japan enthielt.
Durch die Benachteiligung der späten Geburt ;-))) konnte ich in meiner Jugend (späte 70'er) den Aufbruch der jungen Bands die sich so in etwa 10 Jahre davor formiert haben, nicht aktiv miterleben. Mir blieb nichts anderes übrig, als die Kraft, Fantasie und fast endlose Energie dieser Bands von LP`s mitzubekommen.
Ja ich bekenne mich dazu, ich mag diese endlosen Passagen bei Live-Auftritten, die jedem den nötigen Freiraum lassen, und das Entstehen von etwas neuem erlaubt. Hinzu kommt meine Vorliebe für gut gespielte Orgel,- und Gitarren Passagen, verbunden mit einer kraftvollen Stimme.
Ich persönlich gehe davon aus, dass jeder die Musik gerne Hören und Spielen mag, die seiner Inneren "Wellenlänge" entspricht. So kann ich sagen, dass ich zu verschiedenen Stimmungen auch unterschiedliche Musik höre.
Traditionelle Musik aus Jamaika ist für mich mehr nur als "Urlaubsmusik", die man in der Karibik, oder am Pool hört. Reggae Musik hat eine Botschaft, die uns möglicherweise sagt " schau doch mal auch in eine andere Richtung, wenn du mal mit deinem Leben nicht weiter kommst".
Mehr und mehr entdecke ich für mich das, wovor man sich eigentlich immer geschüttelt hat. Den Jazz.
Der Jazz bricht mit meiner Hörgewohnheit. Das ist es was mich fasziniert. Die meisten Pop Songs sind sehr vorhersehbar. Das ist auch gut so, wenn sie gut gemacht sind und eine gute Geschichte erzählen. Anders im Jazz, das was als wildes "Gefrickel" abgetan wird, hat ebenfalls eine Struktur, die ich noch nicht durchdrungen habe, aber für mich neue "Räume" öffnet. Da hineinzuschauen ist ganz interessant.
Ich möchte keine Wertung zu anderen Hörgewohnheiten abgeben. Das ist zu individuell, und eine der letzten Freiheiten die wir haben. In einer Band sollte es aber zusammen passen.
Gelernt habe ich viel durch Hilde, und das akustische Spiel auf der Gitarre mit ihm.
Bei der E-Gitarre habe ich bis jetzt noch nicht den Klang gefunden, den ich mir vorstelle.
Ich mache auch aus dem Grund mit der Musik weiter, weil gerade unsere in die Jahre gekommen Helden Unterstützung brauchen.
Noch eine kleine Warnung, die ich mal gelesen habe :
Musik sollte nie zu laut sein, weil sonst drei Dinge passieren können,
* man wird taub (Pete T.),
* man geht daran zu Grunde (Jimi H.) oder
* man zieht sich irgend wann Strumpfhosen ( Ritchie B.) an.



